Die Freien Wähler Baienfurt haben am vergangenen Montag, 29.04.19, ihre Hauptversammlung im Gasthof Bräuhäusle abgehalten.

Der Vorsitzende Richard Birnbaum begrüßte die anwesenden Mitglieder, Gemeinderatskandidaten und Freunde der Freien Wähler, allen voran den Ehrenvorsitzenden Franz Riedinger.

Im Bericht des Vorsitzenden gab er einen Rückblick auf das vergangene Jahr im Gemeinderat mit den vorherrschenden Themen Schulneubau, Wasserversorgung und dem neuen Baugebiet. Die letzten Monate wurde durch die kommende Kommunalwahl und der Suche nach Kandidaten für die FW-Liste geprägt. Dies ist rundum gelungen und die Liste ist mit Kandidaten aus unterschiedlichsten Berufszweigen und Altersgruppen sehr gut besetzt. Richard Birnbaum bedankte sich bei allen, die tatkräftig bei den Vorbereitungen für den Wahlkampf mitgeholfen haben. Des Weiteren dankt er allen, die sich an den Aktivitäten rund um die Freie-Wähler-Baumallee in Köpfingen eingebracht haben.

Der Kassenbericht von Kassier Jürgen Kempter wurde von Kassenprüfer Oliver Kutter anstandslos bestätigt.

Im Anschluss wurde die Vorstandschaft von den anwesenden Mitgliedern  einstimmig entlastet.

Die Neuwahlen leitete der Ehrenvorsitzende Franz Riedinger: Richard Birnbaum und seine beiden Stellvertreter Verena Sorg und Markus Hummel wurden einstimmig im Amt bestätigt, ebenso der Schatzmeister Jürgen Kempter und der Kassenprüfer Oliver Kutter.  Neue Schriftführerin ist Andrea Schorrer, die das Amt von Michaela Padent übernimmt. Als Beisitzer wurden Otto Weiss, Rainer von Bank, Stefan Dittrich und Rolf Steinhauser bestätigt.

„Altern – die stille Revolution“ oder „Alter(n) in einer Gesellschaft des langen Lebens“     

Im Anschluss an die Hauptversammlung folgte ein Vortrag von Herrn Prof. Dr. Maik Hans-Joachim Winter (Dipl. Pflegepädagoge, Altenpfleger) von der Hochschule Ravensburg –Weingarten. Hierzu konnten noch weitere interessierte Bürger begrüßt werden.

Herr Prof. Dr. Winter gab einen interessanten Vortag mit vielen Fakten über den demografischen Wandel in Deutschland und vor allem im Kreis Ravensburg. Dieser ist als Wohnraum für alternde Menschen besonders beliebt. Die steigende Lebenserwartung von Männern und Frauen stellt vor allem die Gesundheitsversorgung aber auch die Infrastruktur in den Städten und Gemeinden sowie in den eigenen vier Wänden vor zunehmende Probleme.

Der Appell ging hier auch klar an die kommunalen Mandatsträger. Diese müssen sich bei ihren Entscheidungen auch immer die älter werdende Gesellschaft und ihre Anforderungen vor Augen führen.

Im letzten Abschnitt seines Vortrags gab Prof. Dr. Winter einen Überblick über die verschiedenen Zukunftsperspektiven. Diese reichen von notwendigen Änderungen in Kranken- und Pflegeversicherung über innovative, quartiersbezogene Versorgungskonzepte und der Weiterentwicklung und Modernisierung der medizinisch-pflegerischen Versorgung bis hin zu durch Technik gestütztes Leben im Alter. Allem voran geht es aber immer um die Frage, wie man selbst seine verschiedenen Phasen des Alters gestalten möchte.


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